Die Quelle der Liebe entdecken

Systemische Beratung – Aufstellungen

Einige Menschen tragen das große Geschenk in sich, auf ihre eigene, einmalige Weise glücklich, erfüllt und in allen Lebensbereichen erfolgreich sein zu können. Es gibt keinen anderen Pfad zur Erfüllung, als sich selbst zu entdecken und anzunehmen: nur dann können wir uns selbst, das Leben und andere lieben!

Viele von uns haben durch schwierige Erfahrungen oder Situationen Grund, sich selbst abgelehnt,  unvollständig oder zurückgesetzt zu fühlen, verlieren dadurch den inneren Bezug zu ihrem wahren Wesen,  leben in Mustern, Ängsten oder im Funktionieren müssen; dann empfinden sie das Leben als Last und spüren sich selbst nicht mehr.

Die scheinbaren äußeren Ansprüche treiben uns immer mehr von uns selbst weg…

Tief in uns ahnen wir jedoch unsere Lebendigkeit, unsere ungezwungenen und ausgelassenen Lebensfreude. Es begleitet uns eine unstillbare Sehnsucht nach dieser tieferen Verbindung und Annahme von uns selbst – unseren Talenten, Gaben und Eigenarten. Es erfordert oft großen Mut, mit uns selbst in Frieden zu kommen, dem inneren Kind neues Leben einzuhauchen und das eigene Wesen der Welt zu schenken. Durch diesen Mut ergeben sich neue Erfahrungen und wir gewinnen wieder Vertrauen und Liebe für uns und das Leben.

Wie Familiensysteme harmonisch funktionieren können

System ist ein vertrauter Begriff, und jeder hat ständig mit Systemen zu tun. Ökosystem, Wirtschaftssystem, Sozialsystem oder Herzkreislaufsystems des Menschen.

Doch eines haben sie gemeinsam: Alles ist mit allem verbunden.

Ähnlich wie bei Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und Menschen. Wir alle sind Teile eines komplexen Beziehungsgefüges, das sich laufend erneuert, verändert und wechselseitig beeinflusst. Dieses sogenannten Beziehungsgeflechte funktionieren wie bei einem Mobile:

Alle Teile des Mobiles sind direkt oder indirekt mit einander verbunden. Unter idealen Bedingungen kann das Mobile frei und ungehindert um sein Zentrum schwingen. Gerade diese Bewegung um einen Gleichgewichtszustand herum ist es, die ein System zum System macht.

  • Ohne Bewegung hört es auf zu existieren. Ist die Bewegung gestört, pendelt es sich in einem neuen Gleichgewicht wieder ein. Schneiden wir an einem Teil des Mobiles ein Stück weg, gleichen die übrigen Teile das unverzüglich aus und sorgen erneut für Stabilität, jetzt allerdings in leichter Schieflage.
  • Nicht viel anders funktionieren auch soziale Systeme, dort sind wir die Teile des Mobiles und mit den anderen Mitgliedern in einer ununterbrochenen, wechselseitigen Beziehung verbunden. Auf Aktion an einem Ort des Systems antworten wir mit Reaktion, die wiederum auf den Ausgangsort der Aktion zurückwirken.
  • Das meiste geschieht völlig unbewusst. Wir wissen nicht, was wir tun, wir tun es, ohne es wirklich zu wollen und oft genug zum eigenen Schaden.
  • Partnerschaften, Familien, Unternehmen, Freundeskreise oder Vereine funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind, doch nach sehr ähnlichen Bedingungen.

 

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Was bedeutet Zugehörigkeit

Damit ist gemeint, dass jedes Mitglied im inneren Erleben der anderen als gleichwertig dazugehören muss. Keinem darf dieses Recht streitig gemacht werden und niemand darf für sich selbst ein höheres Recht auf Zugehörigkeit beanspruchen. Nur wenn ausnahmslos alle einen Platz im System haben, kann es harmonisch funktionieren – so wie ein Puzzle, das erst durch die Verbindung all seiner Teile zu diesem ganz speziellen Ganzen wird.

Zu unserer Herkunftsfamilie gehören wir, weil wir in sie hineingeboren werden. Als Kind unserer Eltern werden wir unwiderruflich zu einem Mitglied der Familie. Unsere Zugehörigkeit ist nicht auflösbar, sie gilt sogar noch über den Tot hinaus. Wir sind gebunden, ob uns das gefällt oder nicht, dort liegen unsere Wurzeln, unser Ursprung, unsere Konditionierung. Von dort kommen wir, egal wohin wir später gehen. Ob jemand bewusst oder unbewusst ausgestoßen wird, die Auswirkung ist dieselbe. Das System ist gestört und geht in Ausgleichsbewegung.

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Was meinen wir mit Ordnung

So wie bei einem Puzzle jedes Teil seinen Platz und seine Funktion hat und an keinen anderen passt, muss auch in der Familie jedes Mitglied seine Platz ausfüllen, damit die Beziehungen „in Ordnung“ sind.

Der Zeitpunkt der Geburt stellt also eine natürliche Ordnung der Familie her, in der die einen früher da waren und andere später kommen. Die Rangfolge ergibt, dass die Eltern die „Großen“ sind, die ihnen gemäße Verantwortung übernehmen, die Kinder sind die „Kleinen“ und dürfen annehmen um das genommene später wieder an ihre Kinder weiterzugeben. Älter Geschwister haben andere Rechte und Pflichten als jüngere.

Wenn die natürliche Rangfolge im Verhalten und in der Kommunikation der Familie für alle sichtbar und erlebbar gestaltet wird, ist die Familie systemisch in Ordnung. Jeder weiß dann, wo sein Platz ist und kann sich innerlich an diesen Platz stellen. Das gibt Sicherheit, denn wer am richtigen Platz steht, fühlt sich gut aufgehoben.

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Hinbewegen und Nehmen

Am Anfang des Lebens steht das überlebensnotwendige Bedürfnis des Neugeborenen nach Bindung an die Eltern, zuerst vor allem an die Mutter. Es entsteht ein tiefer, ursprünglicher Drang, der ankommen und erwidert werden will. Liebespaare können etwas sehr ähnliches erleben, wenn sie sich lange und intensiv in die Augen schauen. Sobald Schutz und Abwehr fallen, fließt die Energie und man glaubt, man könnte sich auf den Grund der Seele schauen. Kommt die ursprüngliche Hinbewegung des Kindes zu ihrem Ziel, entsteht daraus ein tiefes Urvertrauen, das durch kaum etwas erschüttert werden kann.

Wird sie aber unterbrochen, entsteht genau das Gegenteil – ein tiefes Ur-Miß-Vertrauen.

 

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Die Lösung, das Ziel

Die Lösung für Menschen mit unterbrochener Hinbewegung liegt darin, die unterbrochene Liebe an ihr wahres Ziel zu bringen, zu Mutter und/oder Vater.

Das kann z. B. in einer Systemischen Beratung geschehen, indem dem Drang hin zu den Eltern endlich nachgegeben wird. Nicht selten werden Kinder, bei denen die Hinbewegung unterbrochen wurde, „bockig“! Es ist aber sehr berührend zu sehen, wie die unterbrochene Hinbewegung ihr Ziel endlich erreicht und Enttäuschung, Verzweiflung und Schmerz sich in tiefen Frieden wandeln.

Das Ziel unserer Seminare ist es, die vielfältigen Schwierigkeiten mit denen sich Menschen herumschlagen, auf ihre systemische Ursache zurückzuführen und eine gute Lösung für Verstrickungen zu finden. Es geht um die Eröffnung neuer Haltungsmöglichkeiten, die nicht selten schon auf der Hand liegen, wenn die Ursachen erst einmal erkannt sind.

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